Algen

Die Bezeichnung Alge [von lat. alga = Seegras; Tang] wird für verschiedene eukaryotische Lebewesen verwendet, deren Gemeinsamkeit die photoautotrophe Lebensweise ist, also die Fähigkeit sich ausschließlich von anorganischen Stoffen und Sonnenlicht zu ernähren. Da sie sich in ihrer Struktur und ihren biochemischen Vorgängen wesentlich unterscheiden, ist eine Klassifizierung schwierig.

Merkmale – Farben und Formen

Grundsätzlich sind Algen aufgrund ihres Chlorophylls grün, doch sehen einige rötlich oder bräunlich gefärbt aus. Die Ursache dafür sind zusätzliche Farbpigmente, die das Grün des Chlorophylls überlagern. Demzufolge gibt es Grünalgen, Braunalgen, Rotalgen und blaugrüne Algen. Einige von ihnen können auch, ausgelöst durch eine Enzymreaktion, leuchten. Kieselalgen hingegen sind kleine architektonische Meisterwerke mit "gläsernen Panzer" aus Siliziumdioxid, welcher ihnen zum Schutz vor Angreifern dient.

Als unliebsamer Bewohner im Aquarium

In vielen asiatischen Ländern sind Algen eine Delikatesse, für unser Klima sind sie unverzichtbar, aber für Aquarianer sind sie eine Plage, denn unglücklicherweise sind sie ein Indikator für biologisches Ungleichgewicht ihres Aquariums. Darüber hinaus verbreiten sich  Algen im Handumdrehen, sodass es höchste Zeit zum Handeln ist. Doch Algen sind nicht gleich Algen, und der Aquarianer muss zwischen harmlosen und gefährlichen Algen unterscheiden. Nichtsdestotrotz kann auch eine intensive Vermehrung harmloser Algen das biologische System aus den Fugen geraten lassen, und Aquarientiere sowie Pflanzen gefährden.   

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