Das grüne Schwalbenschwänzchen

Das grüne Schwalbenschwänzchen erinnert häufig an einen Barsch. Dies hat es dem barschartigen Aussehen zu verdanken, welches durch eine silbrige bis grünliche Färbung gekennzeichnet ist. In der freien Umgebung trifft man den Fisch, welcher wissenschaftlich auch als Chromis viridis bezeichnet wird, häufig an Riffdächern und Riffhängen an. Generell lebt das kleine Schwalbenschwänzchen in äußerster Nähe zu Korallen und hat sein Hauptverbreitungsgebiet im Indopazifik sowie im roten Meer. Wer diesen Fisch selbst halten möchte, sollte sich bewusst sein, dass dieser nicht so einfach zu halten ist wie beispielweise der Clownfisch. Dennoch stellt die Haltung im Aquarium bei guten Bedingungen kein Problem dar.

Ernährung des grünen Schwalbenschwänzchens

Die Ernährung ist einer der Punkte, welcher die Haltung des Chromis viridis so anspruchsvoll für Aquarienfreunde macht. Grüne Schwalbenschwänzchen ernähren sich bevorzugt von Zooplankton. In freier Wildbahn verbringen sie fast den ganzen Tag damit nach diesem Plankton zu jagen und ihn anschließend zu fressen. Die Jagd erfolgt dabei in Schwärmen. Bei drohender Gefahr wird sich schnell in Korallen und anderen Unterschlüpfen versteckt. Sobald die Gefahr vorüber ist, nehmen die quirligen Fische sofort die Nahrungsaufnahme wieder auf. Was hier so wunderbar klingt, ist in den heimischen Aquarien gar nicht so einfach. Natürlich bevorzugen die Tiere auch hier Plankton oder frei flutendes Futter. In Ausnahmefällen wird auch Ersatzfutter akzeptiert. In jedem Fall sollte man aber häufig füttern, da dies dem natürlichen Verhalten am meisten entspricht. Leider gehen jährlich viele grüne Schwalbenschwänzchen aufgrund falscher oder mangelnder Ernährung ein. Dieser Fakt zeigt, wie wichtig es ist ein möglichst artgerechtes Umfeld bereitzustellen und der natürlichen Nahrungsaufnahme nahe zu kommen.

Die Vermehrung des grünen Schwalbenschwänzchens

Bei den grünen Schwalbenschwänzchen laicht immer ein Männchen mit mehreren Weibchen in eine Höhle oder anderen Unterschlupf ab. Die komplette Brutpflege wird dabei von den männlichen Fischen übernommen. Diese fächeln den Eiern Frischwasser zu und entfernen Schmutz und abgestorbene Rückstände. Die Vermehrung im Aquarium ist einzelnen Haltern bereits gelungen.

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