Nicht nur schön, sondern auch ein toller Fisch für das heimische Aquarium – der Königs-Feenbarsch

Von den Gewässern der Karibik bis hin nach Brasilien lebt einer der schönsten Fische dieser Erde. Die Rede ist dabei vom Königs-Feenbrasch, welcher wissenschaftlich schon als Gramma loreto bezeichnet wird. Dieser Fisch besitzt eine so gute Anpassungsfähigkeit, dass er an vielen Stellen der karibischen Gewässer sein zuhause gefunden hat. Der acht bis zehn Zentimeter große Fisch erstrahlt dabei in einem ansprechenden Kostümchen, welches dem Becken ein besonderes Highlight verleiht.

Der vordere Teil des Feenbarschs hüllt sich in ein leuchtendes Blau-Violett. Dieses wird durch eine Übergangszone und schlussendlich das knallgelbe Hinterteil abgelöst. Egal, wie das Aquarium eingerichtet ist. Mit dem Feenbarsch kann man sich nahezu sicher sein, dass er für eine Augenweide sorgt und durch das schillernde Kostüm alle Blicke auf sich ziehen wird.

Pflege und Haltung des Feenbarsches

Bei ordentlicher Pflege und etwas Hingabe ist der Königs-Feenbarsch ein durchaus einfach zu haltender Fisch. In größeren Becken ist es zudem möglich den Fisch in größeren Gruppen einzusetzen. Typischerweise gibt sich das Tier im Becken eher scheu, lässt aber Artgenossen und viele andere Bewohner vollkommen in Ruhe. Aggressivität ist beim Königs-Feenbarsch selten vorhanden. Wenn es jedoch eine Situation erfordert, so kann der Fisch auch einen Artgenossen gegenüber recht aggressiv werden. Als Futtermittel ist Plankton die beste Wahl. Da sich die Ernährung damit aber etwas schwierig gestaltet, greifen viele Aquaristiker auf Ersatz- oder Frostfutter zurück. Auch in Hinblick auf die Vergesellschaftung bringt der Königs-Feenbarsch nahezu ideale Voraussetzungen mit, denn er lässt sich problemlos mit anderen Wirbellosen vergesellschaften.

Beachten sollte man beim Königs-Feenbarsch, dass dieser eine außerordentliche Reviertreue an den Tag legt. Veränderungen im Becken sollten deshalb möglichst nicht auf die Kosten des Fisches gehen. Dass eine erfolgreiche Nachzucht bei guter Haltung funktioniert, zeigten bereits verschiedene Aquaristiker aus Amerika. Dort ist es gelungen, dass nicht mehr ausschließlich auf die Wildbestände zurückgegriffen werden muss.

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