Technik – Wir zeigen die unterschiedlichen Heizer für das Aquarium

In fast jedem Aquarium braucht man auch einen Heizer, um das Wasser auf die passende Temperatur zu bringen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn die eingesetzten Fische aus wärmeren Regionen stammen und empfindlich bezüglich der Wassertemperatur sind. Wir möchten uns deshalb mit den verschiedenen Heizern einmal beschäftigen und die Unterschiede deutlich machen.

Der Gängige – Stabheizer

Die meisten Aquarienbesitzer haben einen Stabheizer oder zumindest mit diesem angefangen. In den meisten Fällen besteht der Heizer aus einem langen Glasrohr, welches an der Unterseite geschlossen ist und ein wenig an ein Reagenzglas erinnert. Im Rohr befindet sich ein elektrischer Widerstand, welcher über einen Regler eingestellt werden kann. Erreicht der Stabheizer die voreingestellte Temperatur, so schaltet er sich automatisch aus und dementsprechend auch wieder an, wenn die Temperatur herunterfallen sollte.

Vorteile:

  • kostengünstigste Methode, um das Aquarium zu beheizen
  • relativ effektive Verwendung, da kein Transformator benötigt wird

Nachteile:

  • unsicherer als Bodenheizer, da volle 220 V zum Einsatz kommen
  • Bei Überhitzung kann der Heizer springen und dadurch ein lebensgefährlicher Kontakt zwischen Strom und Wasser entstehen. (Die Fische sind in diesem Fall dann tot.)

2 in 1 – Filterheizung

Eine weitere Möglichkeit das Aquarium zu beheizen, ist ein sogenannter Filterheizer. Dieser wird mit einem Drehknopf mit Glimmlampe gesteuert. Dieser Knopf befindet sich häufig an dem Außendeckel des Filters. Bei dieser Variante wird das Prinzip des Durchlauferhitzens angewandt.

Vorteile:

  • nur ein Gerät für 2 Aufgaben notwendig
  • weniger Kabelsalat im und am Aquarium

Nachteile:

  • Isolation des Schlauchleiters muss besonders beachtet werden, da das Wasser abkühlen kann
  • Hoher Stromverbrauch

Auf dem Boden – Untergrundheizer oder Bodenheizer

Der Bodenheizer oder auch Untergrundheizer genannt, wird entweder innerhalb oder außerhalb des Aquariums angebracht (je nach Typ verschieden). Es ist deshalb am besten, wenn man sich den Bodenheizer holt, bevor das Becken eingelaufen ist. Besonders empfehlenswert sind Untergrundheizer mit Silikonkautschuk-Ummantelung. Der Einsatz eines solchen Heizer erfolgt häufig in großen Aquarien, um eine gleichmäßige Erwärmung zu ermöglichen.

Vorteile:

  • Wassererwärmung erfolgt gleichmäßig
  • Wurzeln der Wasserpflanzen werden erwärmt, was sich nachweislich positiv auf das Wachstum auswirkt

Nachteile:

  • Kabelheizer müssen von hochwertigster Qualität sein, da der Mantel weder altern noch porös werden darf
  • teuer in der Anschaffung, dafür jedoch langlebig bei hoher Qualität

Wie sie sehen können, hat jeder einzelne Heizer seine Vor- und Nachteile. Deshalb möchten wir an dieser Stelle keinen pauschalen Ratschlag aussprechen. Der Anfänger ist sicherlich mit einem Stabheizer erst einmal gut ausgestattet. Für größere Becken ist der Bodenheizer gewiss eine Überlegung wert.

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