Weißpünktchenkrankheit - Ichthyophthirius multifiliis

Die Weißpünktchenkrankheit ist die am häufigsten auftretende Krankheit bei Zierfischen. Meist tritt sie bei neuen Aquarienbewohnern auf und wird durch den „Umzugsstress“ verursacht. Die Parasiten haben dann leichtes Spiel und können ohne Probleme in den Körper des Fisches eindringen.

Symptome der Krankheit

Im Anfangsstadium der Krankheit haben die Fische meist an den Flossen kleine weiße Pünktchen. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr verteilen sich diese Pünktchen auf dem kompletten Körper. Eine Besonderheit tritt bei Welsen auf. Hier legt sich die Krankheit meist in den Kiemen nieder. Dort ist sie für den Betrachter kaum sichtbar. Nicht selten führt dies zum Tod der Tiere, weil die Krankheit unerkannt bleibt.

Ursachen für die Weißpünktchenkrankheit

Die Weißpünktchenkrankheit wird auf verschiedenen Wegen verursacht. So bringen beispielsweise häufig „Neuankömmlinge“ die Erreger mit in das Aquarium, welcher besonders den Tieren mit schlechtem Gesundheitszustand zusetzt. Eine weitere Möglichkeit ist das Einschleppen des Erregers durch Deko, Steine, Sand oder Pflanzen. Dies passiert vor allem beim Betrieb mehrere Aquarien. Weiterhin leben die Krankheitserreger gerne in einem Bodennest, bis sie von dort aus auf einen Fisch übergreifen.

Behandlung der Krankheit

Inzwischen gibt es mehrere Behandlungsmethoden. So zum Beispiel die Salzbehandlung oder Temperaturerhöhung. Nicht immer sind diese beiden Methoden für jeden Fisch geeignet. Deshalb sollte man sich vorab informieren, ob diese infrage kommen. Die Umsetzungsmethode ist auch möglich. Der Fisch wird alle 12  Stunden in ein anderes befülltes Becken gesetzt. Dabei stößt er jedes Mal eine kleine Menge der Parasiten ab, bis er schlussendlich nur noch so wenige hat, dass er alleine diese bekämpfen kann. An dieser Stelle sei jedoch betont, dass der ständige Wechsel für das Tier zusätzlichen Stress bedeutet und man daher auf andere Behandlungen bevorzugt zurückgreifen sollte.

Wenn gar nichts mehr hilft, dann kann man auch eine antibakterielle Behandlungsmethode in Erwägung ziehen. Bewährte Medikamente sind z.B. Sera Costapur, Sera Costamed, JBL Punktol, Esha Exit. Die angegebenen Dosierungshinweise sollten immer strengstens eingehalten werden, um eine Immunisierung zu vermeiden.

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